Seit Anfang September steht der ERSC Amberg im Eistraining. An diesem Wochenende bestreiten die Wild Lions nun ihre ersten Tests zur Vorbereitung auf die kommende Saison in der Eishockey-Bayernliga und die sind recht anspruchsvoll.
Dabei wird die Truppe von Trainer Christian Zessack vor heimischen Publikum gleich doppelt gefordert: Am Freitag, 11.September, um 20 Uhr gegen die Selber Wölfe aus der Oberliga, und am Sonntag, 13.September, um 18 Uhr gegen den Ligakonkurrenten aus Dingolfing.
Mit den Selber Wölfen pflegt der ERSC ein gutes Verhältnis, schließlich verbindet die beiden Vereine eine Kooperation. Im aktuellen Löwenkader stehen mit Torhüter Timon Bätge, den Verteidigern Mauriz Silbermann und Max Gimmel sowie Angreifer Lukas Klughardt ehemalige Selber Spieler. Die Wölfe haben nach dem DEL2-Abstieg 2025 im Vorjahr einen guten vierten Rang in der Oberliga erzielt und kamen bis ins Playoff-Viertelfinale. Coach Josef Huber und der Sportliche Leiter Frank Hördler hatten über den Sommer einige Abgänge zu verzeichnen. Neu im Team sind dagegen Sören Sturm aus Bietigheim (DEL2) sowie die beiden Kanadier Simon Boyko (Füssen/OL) und Aidan Brown (Bayreuth/OL). Richtig in Schwung wirkten die Wölfe zuletzt noch nicht, denn zuhause gegen die Ice Fighters Leipzig setzte es in der Vorwoche mit 0:5 und bei den Sachsen mit 2:4 deutliche Niederlagen.
An die Isar Rats aus Dingolfing hat man in Amberg aus der vergangenen Saison keine besonders guten Erinnerungen: 2:12 und 2:6 verloren die – damals arg verletzungsgeplagten – Wild Lions in der Hauptrunde. Die Niederbayern um Coach Dustin Whitecotton belegten schließlich den 6.Rang. In der kommenden Spielzeit wird man sich bei den Isar Rats wieder auf das Topscorer-Trio um Blake Luscombe, Mitch Walinski und David Zucker verlassen können.
Auf Seiten der Amberger Wild Lions werden die Fans besonders auf die eigenen Neuzugänge gespannt sein und wie weit diese sich bereits integrieren konnten. Chris Spanger zeigt sich zuversichtlich: „Das Team hinterlässt im Training einen sehr guten Eindruck. Man spürt den Willen der Jungs und dass sie als Mannschaft gut harmonieren“, so der Sportliche Leiter.
Der ERSC Amberg weist seine Dauerkartenbesitzer darauf hin, den Eingang zum Stadion grundsätzlich auf der linken Seite vom Parkplatz aus zu benutzen.

