2025/2026SpielberichtWild LionsERSC verlängert mit Coach Christian Zessack

23. Februar 2026
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Eine Niederlage die wenig schmerzt

Der ERSC Amberg hat am Sonntag die Saison der Eishockey-Bayernliga gegen den EHC Waldkraiburg mit einer Niederlage beendet, konnte aber vor dem Anpfiff durch Chris Spanger eine besonders positive Nachricht vermelden.
„Wir freuen uns euch mitteilen zu können, dass unser Trainer Christian Zessack seinen Vertrag mit uns um zwei Jahre verlängert hat“, erklärte der Sportliche Leiter über das Stadionmikrofon und sorgte für lautstarken Jubel bei den Fans. Nach dem am Freitag vorzeitig gesicherten Klassenerhalt ging es für die Wild Lions sportlich um nicht wirklich viel, dennoch hatten die Gastgeber von Beginn an deutlich mehr Spielanteile. Den ersten Treffer erzielten aber die Gäste aus Waldkraiburg durch ihren Topscorer Jakub Sramek. In der Folge wurde Amberg binnen vier Minuten noch dreimal ausgekontert und lag nach dem 1.Drittel mit 0:4 hinten. Im Mittelabschnitt zeigte sich der ERSC wesentlich konzentrierter in der Abwehr, ließ nach vorne aber zu viele Chancen liegen. Schließlich kassierte man auch noch das 0:5, danach nahm Zessack einen Torhüterwechsel – Florian Hüttner für David Kubik – vor: „Nicht weil David fünf Treffer hinnehmen musste, sondern weil das vorher abgesprochen war“, wie der Coach erklärte. Nach 59 Sekunden im letzten Abschnitt machten die Gäste durch Sramek das halbe Dutzend an Treffern voll, damit war die Torgala an diesem Abend für Waldkraiburg beendet. Die Amberger ließen sich nicht hängen und belohnten sich durch zwei Treffer von Lukas Preßl und Christoph Eckl zum 2:6-Endstand. „Im ersten Drittel hatten wir gut begonnen mit einigen Gelegenheiten, liefen dann aber in klassische Konter. Vor allem im letzten Abschnitt haben wir aber gezeigt, dass wir ein Team sind. Heute sind bei uns wieder alle Spieler zum Einsatz gekommen, weil sie sich das im Training auch verdient haben“, lobte Zessack. Man wolle sich in der nächsten Zeit in aller Ruhe zusammensetzen und prüfen „wie wir uns sinnvoll verstärken können und in der nächsten Saison wieder angreifen“, so der Coach. Waldkraiburgs Trainer Jürgen Lederer muss mit seinem Team in die Play-Downs und trifft dort auf die Eisbären Burgau.

ERSC Amberg – EHC Waldkraiburg 2:6 (0:4,0:1,2:1)
0:1 (9.) Sramek (Maierhofer, Rosenkranz), 0:2 (12.) Rott (Sramek, Cejka), 0:3 (12.) Sramek (Maierhofer, Mertz), 0:4 (16.) Hipetinger (Revaj), 0:5 (34.) Rosenkranz (Sramek, Maierhofer), 0:6 (41.) Sramek (Kokes, Revaj), 1:6 (43.) Preßl (Walkom, Giesl), 2:6 (50.) Eckl (Rolsing, Schroepfer).
Strafen: Amberg 4, Waldkraiburg 4 Minuten. Zuschauer: 700

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