Am Freitag startet der letzte Doppelspieltag in der Abstiegsrunde der Eishockey-Bayernliga. Der ERSC Amberg tritt dabei um 20 Uhr zum Rückspiel bei den Mammuts der EA Schongau an.
Im günstigsten Fall könnten die Wild Lions ihren Klassenerhalt bereits fixieren. Dafür müsste die Zessack-Truppe aber erneut als Sieger vom Eis gehen. Das Hinspiel in Amberg gewannen die Wild Lions bekanntlich nach überzeugender Leistung und einem überragenden Goalie David Kubik mit 3:0. Mit den vier Zählern Vorsprung in der Tabelle würde diesmal schon ein Erfolg in der Overtime genügen um sämtliche Eventualitäten auszuschließen. Die Mammuts benötigen dagegen Siege über Amberg und in Geretsried, um den Klassenerhalt vorzeitig zu sichern. Das weiß auch EA-Coach Ty Morris: „Wir wollen gar keine Rechenspiele anfangen. Wir müssen nur auf uns schauen und die Spiele gewinnen“. Ihre theoretische Chance wahrten die Schongauer am letzten Sonntag durch einen ungefährdeten 5:2-Erfolg über die Waldkraiburger Löwen, wobei die Mammuts bereits nach knapp fünf Minuten mit 3:0 in Führung lagen. Zweifacher Torschütze war der Kapitän und Routinier Dominic Krabbat, der sein insgesamt 1.000-stes Pflichtspiel absolvierte. Verzichten muss Ty Morris auf Leo Zink, der sich gegen Waldkraiburg eine Spieldauerstrafe einhandelte. In der Hauptrunde konnte der ERSC sein Auswärtsspiel bei den Mammuts mit 6:3 gewinnen.
Christian Zessack sollte mit der gleichen Besetzung wie beim 5:3-Erfolg in Geretsried antreten können, nachdem Marco Pronath weiterhin verletzungsbedingt ausfällt. „Wir müssen gut stehen wie am letzten Sonntag. Wir haben gut trainiert und fahren am Freitag nach Schongau um den Sack zuzumachen“, so der Lions-Coach.

