Beide Teams mit guter Ausgangslage
In der Abstiegsrunde der Eishockey-Bayernliga stehen an diesem Wochenende in der Gruppe A je zwei Doppelduelle auf dem Programm. Dabei treffen zum einen die punktlosen Teams aus Schongau und Waldkraiburg aufeinander, aber auch der ERSC Amberg und die River Rats aus Geretsried, die beide bereits sechs Zähler auf dem Konto haben.
Am Freitag um 20 Uhr ist das Hinspiel in Amberg, am Sonntag um 17.30 Uhr das Re-Match bei den River Rats. Im Kampf um den vorzeitigen Klassenerhalt kann es da durchaus schon zu Vorentscheidungen kommen. Der ESC Geretsried gewann seine erste Partie in der Abstiegsrunde überraschend mit 4:2 in Schongau und mit dem gleichen Ergebnis zuletzt gegen die Waldkraiburger Löwen, die allerdings arg dezimiert antreten mussten, weil unter anderem Leistungsträger wie Jakub Sramek, Daniel Hora und Nico Vogl fehlten. Aber auch Coach Hans Tauber von den River Rats muss gegen Amberg auf einen wichtigen Spieler verzichten, weil Ondrej Horvath – der drittbeste Scorer der Geretsrieder – sich durch ein Foul im Spiel gegen Waldkraiburg eine Matchstrafe einhandelte. Der Angriff des ESC ist mit Akteuren wie Soukup, Fissekis oder Hüsken trotzdem noch bestens besetzt. In der Hauptrunde hatte Geretsried mit 20 Zählern auswärts eine bessere Bilanz als zuhause (18), was für eine gute Kontermannschaft spricht. Die beiden Begegnungen mit dem ERSC endeten jeweils knapp für die River Rats, 6:5 in Amberg und 3:2 in Geretsried.
Die Wild Lions können nun aber einen positiv veränderten Kader aufbieten als seinerzeit. Zum einen hat sich die Liste der Ausfälle spürbar reduziert, außerdem sind neue Akteure hinzugekommen, wie zuletzt Martin Heinisch oder in dieser Woche Angreifer David Michel. Christian Zessack ist zuversichtlich was die Leistung seiner Mannschaft betrifft: „Stets am Boden der Tatsachen bleiben und immer hart arbeiten, dann verdienst du dir deine Siege. Da muss einer für den anderen kämpfen“, so der ERSC-Coach. Die beiden Auftakterfolge gegen Waldkraiburg und Schongau haben gewiss das Selbstvertrauen der Wild Lions gestärkt, aber Zessack blickt nur nach vorne: „Das nächste Spiel geht wieder bei Null los“. Für Spannung ist gesorgt, denn beide Teams wollen ihre positive Ausgangslage schnellstmöglich noch verbessern.

