2025/2026SpielberichtWild LionsZum Auftakt gleich das Löwen-Duell

5. Februar 2026
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ERSC in Waldkraiburg

Am Freitagabend startet der ERSC Amberg in die Abstiegsrunde der Eishockey-Bayernliga. Um 19 Uhr sind die Wild Lions in ihrer Gruppe A beim EHC Waldkraiburg gefordert und das ist zumindest vom Papier her die schwerstmögliche Aufgabe.
Die EHC-Löwen hatten die Hauptrunde auf einem achten Rang abgeschlossen, verpassten aber die angestrebten Playoffs zuletzt durch zwei Overtime-Niederlagen in den Pre-Playoffs gegen Peißenberg. Die Enttäuschung ob dieses unglücklichen Ausscheidens müssen die Waldkraiburger auch erstmal verarbeiten und Coach Jürgen Lederer warnt deshalb: „Alles ist auf Null gestellt. Wir werden keinen Gegner unterschätzen und ich verlange den gleichen Einsatz in der Abstiegsrunde, wie ihn mein Team in den Pre-Playoffs gezeigt hat“. Die Löwen sind mit ihrem Kader natürlich der klare Favorit auf den vorzeitigen Klassenerhalt, auch wenn mit Andris Dzerins einer der besten Scorer (52 Punkte) ausfällt. Dafür sind Jakub Sramek, Daniel Hora, Santeri Ovaska und vor allem auch Nico Vogl mit von der Partie. Letzterer war der Matchwinner beim 5:3-Erfolg in Amberg, weil er an allen fünf Treffern direkt beteiligt war und auch das entscheidende Empty-Net-Goal in der Schlussminute verwandelte. In dieser Partie waren die Wild Lions nahe an einem Punktgewinn, nicht so aber beim 1:8 in Waldkraiburg. Dort reiste der ERSC Anfang November mit einem Mini-Kader an und verlor zusätzlich noch im Anfangsdrittel Daniel Schroepfer und Lukas Preßl durch Verletzungen. Am Freitag wird die Truppe von Coach Christian Zessack in besserer Verfassung antreten können. Lediglich die Langzeitverletzten Kirchberger, Salinger und Vait fehlen weiterhin, dafür sind die gegen Kempten noch erkrankten Spieler allesamt dabei, zudem Neuzugang Martin Heinisch: „Der Trainer war mit den Trainingsleistungen durchaus zufrieden und wir hoffen, dass die Jungs den gleichen Ehrgeiz wie zuletzt gegen Kempten zeigen“, meint Chris Spanger. Den erhofften neuen Center hat der Sportliche Leiter aber bislang nicht bekommen: „Wir hatten Kontakt mit mehr als dreißig Spielern, aber diejenigen, die zugesagt haben bekamen keine Freigabe von ihren Vereinen“, ist Spanger sichtlich enttäuscht.