2025/2026SpielberichtWild LionsLandsberg am Ende eine Nummer zu groß

12. Januar 2026
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Die Amberger Wild Lions zeigten am Sonntagabend Moral, holten gegen favorisierte Landsberger River Kings zwischenzeitlich einen Drei-Tore-Rückstand auf, gingen am Ende – auch wegen individueller Fehler – aber erneut leer aus.
Der ERSC ist mittlerweile das Schlusslicht der Eishockey-Bayernliga, während die River Kings weiterhin zu den drei besten Auswärtsteams gehören. Der ERSC hatte insgesamt sechs Ausfälle, dazu auch der erkrankte Trainer Christian Zessack, der von Alex Reichenberger vertreten wurde. Die Partie begann wie so oft in den vergangenen Wochen mit einem frühen Rückstand für die Amberger. Nach kaum drei Minuten fiel das 0:1 für die River Kings, die ihre Führung durch zwei Überzahltreffer bis zur 12.Minute auf 0:3 ausbauen konnten: „Wir nehmen uns immer viel vor und wollen von Anfang an wach sein, aber dann klappts doch nicht“, meinte Chris Spanger zu dem verpatzten Auftakt in der Pressekonferenz. Erst danach konnte auch der ERSC Chancen verzeichnen, kam selbst zu Powerplaymöglichkeiten die Brandon Walkom – wer sonst – binnen 43 Sekunden mit zwei Treffern zum 2:3-Anschluss nutzte und sein Team damit wachrüttelte. Amberg konnte die Partie nun offen und absolut ausgeglichen gestalten, während Landsberg sich durchaus beeindruckt zeigte. Das setzte sich im Mittelabschnitt fort, auch wenn zwingende Aktionen beiderseits eher die Ausnahme blieben. Etwas überraschend gelang den Gastgebern schließlich durch Daniel Krieger der zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente 3:3-Ausgleich. Der Jubel darüber verführte zur Unachtsamkeit und dauerte nur 29 Sekunden, da lagen die River Kings erneut in Führung. Amberg blieb offensiv, wollte schnell den Ausgleich, bis ein fataler Fehlpass in der eigenen Defensive den HC-Konter zum 3:5 ermöglichte. Das war ein herber Rückschlag und sollte zu diesem frühen Zeitpunkt schon die Vorentscheidung bedeuten, zumal Amberg 45 Sekunden vor Drittelende noch ein weiteres Unterzahltor zum 3:6 kassierte. Die Verunsicherung bei den Lions war dann auch im letzten Spielabschnitt deutlich wieder zu spüren, in dem keine weiteren Treffer fielen – auch dank einer starken Partie von ERSC-Goalie David Kubik. „Das ist jetzt die Vorbereitung auf die Abstiegsrunde, dafür müssen wir mehr machen aber das tun wir teilweise nicht“, so das Resümee vom Sportlichen Leiter Chris Spanger.
ERSC Amberg – HC Landsberg 3:6 (2:3,1:3,0:0)
0:1 (3.) Diebolder (Müller, Mosler), 0:2 (4.) Binder (Wagner, Müller/5-4), 0:3 (12.) Bergsdorf (Östling/5-4), 1:3 (15.) Walkom (Eckl, Klughardt/5-3), 2:3 (16.) Walkom (Gardiner, Silbermann/5-4), 3:3 (29.) Krieger (Frank, Pronath), 3:4 (30.) Diebolder (Müller), 3:5 (33.) Reuter (Wagner), 3:6 (40.) Müller (Wagner, Binder/5-4).
Strafen: Amberg 10, Landsberg 4 Minuten. Zuschauer: 551

Zusammenfassung des Sprade TV Übertragung : https://www.thefan.fm (ext. Link)

Pressekonferenz : https://www.thefan.fm (ext. Link)