2025/2026SpielberichtWild LionsKein Selbstvertrauen, keine Punkte

10. Januar 2026
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ERSC verliert knapp in Geretsried

Wie schon im Hinspiel behielten der ESC Geretsried mit einem Tor Unterschied die Punkte gegen einen glücklosen ERSC Amberg. Nach dem 6:5 in Amberg hieß es am Freitagabend 3:2 für die gastgebenden Geretsrieder. Ein Punktgewinn für die Wild Lions wäre durchaus möglich gewesen.

Das Anfangsdrittel bestimmten die River Rats und gingen nach überstandener Unterzahl früh durch einen Break mit 1:0 in Führung. Mit dem Auftreten seines Teams war Christian Zessack dabei nicht zufrieden: „Wir haben wieder nicht das gemacht, was wir eigentlich trainieren. Da werden die einfachsten Sachen immer wieder verkehrt gemacht und immer die gleichen Fehler“, schimpfte der Löwencoach in der Pressekonferenz. Die Gastgeber nutzten ihre Spielanteile mit dem 2:0 durch Horvath, einem „Sonntagsschuss“ am Freitagabend in den Winkel. Wieder einmal war es für die Wild Lions Brendan Walkom, der nur knapp eine Minute später die gegnerische Abwehr narrte und zum 2:1 verkürzte. Im Mittelabschnitt waren die Spielanteile gleich verteilt und das gefiel ESC-Trainer Hans Tauber nicht: „Wir wollten alles zu schön machen und haben Amberg ins Spiel kommen lassen“. Ihre Chancen genutzt haben die Wild Lions allerdings nicht, dafür nahm Geretsried ein Geschenk an. Nach einem Scheibenverlust der Amberger konnten die River Rats zu dritt auf Löwen-Goalie Lucas DiBerardo zulaufen und durch Hüsken den Zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellen. Lange währte die Freude bei den Gastgebern darüber aber nicht, denn erneut hatte kurz darauf Walkom seinen Schläger wieder im Spiel und legte das 3:2 durch Kevin Schmitt auf. Damit ging es ins letzte Drittel, wo beide Mannschaften ausreichende Gelegenheiten hatten, das Resultat nochmals zu verändern. Dass Zessack in der Schlussminute noch seinen Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahm, brachte für die Lions auch nichts mehr ein und es blieb beim knappen Sieg für die River Rats. Das Schussverhältnis war am Ende nahezu ausgeglichen, wie Zessack erkannte: „Aber die Jungs sind brutal verunsichert. Es fehlt das Selbstvertrauen und nach vorne auch das Schussglück. Einfach draufhauen kann ich da jetzt auch nicht“, so der ERSC-Coach. ESC-Trainer Tauber interessierte letztendlich nur das Resultat: „Es war nicht das schönste Spiel, aber die Punkte nehmen wir mit“.
ESC Geretsried – ERSC Amberg 3:2 (2:1,1:1,0:0)
1:0 (4.) Engelbrecht (Otto, Hochstrasser), 2:0 (17.) Horvath (Soukup, Engelbrecht), 2:1 (19.) Walkom (Klughardt, Gardiner), 3:1 (30.) Hüsken (Fissekis), 3:2 (34.) Schmitt (Walkom, Silbermann).
Strafen: Geretsried 10, Amberg 8 Minuten. Zuschauer: 420
Zusammenfassung des Sprade TV Übertragung : https://www.thefan.fm (ext. Link)

Pressekonferenz : https://www.thefan.fm (ext. Link)