An diesem Freitag hat der ERSC Amberg um 20 Uhr den VfE Ulm/Neu-Ulm zu Gast. Die Devils gehören zu den Spitzenteams der Eishockey-Bayernliga und gehen als klarer Favorit in diese Begegnung, zumal die Wild Lions seit zehn Spielen auf einen Sieg warten.
Das Hinspiel in der Donaubad-Eishalle ging Ende Oktober mit 9:4 an den VfE, „ein sehr deutliches Ergebnis, aber keinesfalls ein 9:4-Spiel“, wie der damalige Amberger Coach Jan Bönning seinerzeit befand. Nach einem 2:2 im Anfangsdrittel kassierte der ERSC im Mittelabschnitt vier Gegentreffer in Unterzahl und verlor durch eine schwere Verletzung auch noch Verteidiger Felix Feder, der bis heute noch nicht einsatzfähig ist. Die Devils liegen derzeit auf einem 5.Rang, punktgleich mit Kempten und knapp hinter Klostersee. Die Auswärtsbilanz ist relativ ausgeglichen mit vier Siegen aus neun Begegnungen. Vor allem im Angriff hat VfE-Trainer Michael Bielefeld sehr erfahrene und treffsichere Akteure, allen voran Bobby Slavicek und Jakub Bernad, der 100-Punkte-Mann aus Pfronten. Dazu noch die beiden Routiniers Martin Podesva und Dominik Synek, die schon länger zum Ulmer Kader gehören. Goalie David Heckenberger gehört mit einem Gegentorschnitt von 2,84 zu den besseren Torhütern in der Bayernliga. Die Devils verloren zuletzt sehr unglücklich ihr Heimspiel gegen Klostersee in der Overtime und werden sich dafür an Amberg schadlos halten wollen.
Beim ERSC Amberg kann man zum Debüt vom neuen Coach Christian Zessack wohl noch keine Wunderdinge erwarten, insgeheim hofft man aber, dass der erfahrene Übungsleiter mehr Sicherheit und Struktur ins Spiel bringt und den Teamgeist weckt: „Ich bin sicher, dass Christian der richtige Mann für diese Aufgabe ist“, zeigt sich Chris Spanger zuversichtlich. Der hat noch Sorgenfalten wegen einigen erkältungsgeplagten Spielern: „Schwer zu sagen, wer bis Freitag doch noch fit wird“, so der Sportliche Leiter.

