2025/2026SpielberichtWild LionsDer ERSC Amberg momentan die Schießbude der Liga

13. Dezember 2025
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Nach den klaren Niederlagen der letzten Wochen setzte es am Freitag für den ERSC Amberg den bislang absoluten Tiefpunkt: Mit 2:15 verloren die Wild Lions die Partie in der Eishockey-Bayernliga bei den Peißenberg Miners und vermiesten damit nicht nur ihrem Trainer Kevin Lavallee dessen Geburtstag, sondern auch den mitgereisten ERSC-Fans die Stimmung.

Es herrschte in der Bayernliga eigentlich so etwas wie der ‚Aufstand der Underdogs‘ am Freitag: Pfaffenhofen besiegte Miesbach, Schongau den Tabellenzweiten Schweinfurt und Dingolfing sogar den Spitzenreiter Königsbrunn. Auch das Schlusslicht Burgau brachte die favorisierten Kemptener in arge Bedrängnis, nur der ERSC Amberg ließ sich als Team der hinteren Tabellenregionen abschießen und steht nun bei 44 Gegentoren aus den letzten vier Begegnungen. Dabei rangierte Gegner Peißenberg nur drei Ränge vor den Wild Lions. Kevin Lavallee zeigte sich in der nachfolgenden Pressekonferenz beinahe sprachlos: „Ich weiß bald nicht mehr, was ich dazu sagen soll. Wir können nicht mithalten und sind so in der Liga momentan nicht konkurrenzfähig“, so der Coach. Lavallee weiter: „Ich kann es der Mannschaft – die ich ‚geerbt‘ habe – immer wieder sagen, dass man eine andere Einstellung zeigen und dem Gameplan folgen muss. Die Scheibe sollte zunächst immer sicher über die Bande aus der eigenen Zone gebracht werden, aber wir spielen wild und kein sauberes Eishockey“. So war die Partie schon nach dem Anfangsdrittel entschieden, wo die Miners-Paradereihe um Murphy, Vogl und Parrish vornehmlich für den 8:1-Drittelstand sorgte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ERSC-Goalie Lucas DiBerardo schon vorzeitig das Eis verlassen, aber auch dessen Vertreter David Kubik stand danach unter Dauerbeschuss, denn das Spiel der Löwen wurde nicht besser. Ein gelungener Abend war es für Markus Schröder: „Die ersten zwanzig Minuten haben wir so gespielt, wie ich es mir vorstelle und danach war es im Prinzip erledigt“, so der Miners-Coach. Beim ERSC hingegen dürfte in den kommenden Tagen Klartext geredet werden.
Peißenberg Miners – ERSC Amberg 15:2 (8:1,3:1,4:0)
Tore Peißenberg: Vogl 4, Parrish, Ondörtoglu je 2, Murphy, Hörndl, Degenstein, Höfler, Lautenbacher, Rieger, Malatzki.
Tore Amberg: Broll, Gardiner. Strafen: Peißenberg 8, Amberg 4 Minuten. Zuschauer: 867
Zusammenfassung des Sprade TV Übertragung : https://www.thefan.fm (ext. Link)

Pressekonferenz : https://www.thefan.fm (ext. Link)