2025/2026SpielberichtVereinWild LionsIn Kempten keine guten Aussichten für die Wild Lions

28. November 2025
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Am Sonntag steht um 17.30 Uhr für den ERSC Amberg das schwere Auswärtsspiel beim ESC Kempten statt. Nicht nur die aktuelle Tabellensituation spricht gegen die Wild Lions, sondern auch die Statistik in Duellen bei den Sharks.

Nach der Saison 2019/2020 stiegen beide Teams gemeinsam in die Eishockey-Bayernliga auf und seither gab es für den ERSC bei den Gastspielen im Allgäu kaum etwas zu ernten: 1:7, 1.4, 1:2 OT, 3:4 OT und 2:5 sind die ernüchternden Resultate aus Amberger Sicht. Auch für das Sonntagsmatch sind die Sharks der klare Favorit, gehören mit dem fünften Rang schon zur Spitzengruppe. Die Mannschaft von Trainer Sven Curmann hat bislang mit einer Ausnahme – 2:6 gegen Buchloe – sämtliche Heimspiele gewinnen können. Während der Transferperiode vor der Saison konnte man sich gezielt verstärken: Martin Hlozek (Peiting), Pascal Dopatka (Memmingen) und Tomas Gulda (Deggendorf) waren höherklassig in der Oberliga aktiv, ebenso wie der Kanadier Kevin Hu, der aus Heerenveen (NED2) kam und mit 30 Punkten die interne Scorerwertung anführt. Am Freitagabend waren die Sharks bei den Schweinfurter Mighty Dogs gefordert. Für Kempten ist die Partie gegen die Amberger Wild Lions der offizielle Abschluss der Hinrunde, der ERSC wird das erst am Freitag, 5.Dezember, mit dem Nachholspiel in Dingolfing erledigen, das Anfang November zu Beginn der Amberger Verletzungsmisere abgesagt werden musste.
Wesentlich kleiner ist das Löwen-Lazarett in der Zwischenzeit allerdings nicht geworden. Dennoch wirkte das Team in den letzten beiden Begegnungen mit Spitzenteams aus Miesbach und Königsbrunn gefestigter und auch nicht chancenlos. Gerade gegen Ende der Partien wurde der Kräfteverschleiß im dezimierten Kader allerdings schon spürbar. Rückkehrer aus dem Verletztenbereich sieht Chris Spanger kurzfristig nicht: „Wir müssen derzeit froh sein, wenn keiner zusätzlich ausfällt“, so der Sportliche Leiter. Neuzugang Fabian Broll aus Regensburg ist erst ab Dezember spielberechtigt.