Am Schanzl 192224, Amberg

2020/2021TeamWild LionsNoch ein Abwehr-As für die Wild Lions

27. Juni 2020
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Richard Stütz vom Oberligisten Höchstadt zum ERSC

(pa) Es ist eine alte Eishockey-Weisheit, dass man Spiele mit dem Angriff gewinnt, Saisonziele aber vor allem mit einer starken Abwehr erreicht. So gesehen kann der ERSC Amberg durchaus optimistisch der kommenden Bayernliga-Saison entgegensehen, denn die Wild Lions können nun die Verpflichtung von Verteidiger Richard Stütz vermelden. Der 34-jährge kommt von den Höchstadter Alligators und ist damit der sechste Defensivspieler mit Oberligaerfahrung im Kader der Löwen. Stütz ist in Most/Tschechien geboren, hat einen deutschen Pass und durchlief die Nachwuchsteams von Slavia Prag. Von seinem Heimatklub Banik Most aus waren seine ersten Stationen in Deutschland Schönheide und Braunlage. Seit 2012 verteidigte er für den EC Höchstadt von der Bayernliga bis zur Oberliga, absolvierte dabei über 300 Spiele (96 Punkte) und gehört bei den Alligators damit unter die Top-6 der Akteure mit den meisten Pflichtspielen. Vor der kommenden Oberligasaison konnte man sich aber nicht über eine Vertragsverlängerung einigen. Zum Glück für den ERSC Amberg, der nun seine Abwehr komplettiert. „Richard ist ungeheuer defensivstark, ein echter ‚Stay-at-home-Verteidiger‘ mit umfangreicher Erfahrung. Er wird uns sicher helfen und kann sehr wichtig für uns werden“, freut sich Chris Spanger über den Neuzugang. Wie bei allen Transfers erfolgte dieser in Absprache mit Coach Dan Heilman: „Dan ist überzeugt von Richards Qualitäten. Er kennt ihn persönlich und sie haben ja noch 2016 miteinander für Höchstadt gespielt“, erklärt der sportliche Leiter der Löwen, der zudem in Aussicht stellt, dass der 1,85 m-Mann ein Nachwuchsteam des ERSC betreuen wird. Richard Stütz wird mit der Rückennummer 3 auflaufen und erweitert die Höchstadt-Fraktion beim Bayernliga-Aufsteiger, zu der bereits Goalie Carsten Metz, sowie die beiden Defender Markus Babinsky und Marc Roth gehören. Mit dieser Verpflichtung dürfte auch klar sein, dass Daniel Krieger zurück in den Angriff der Löwen wechseln wird, wo auch sein Torinstinkt besser zur Geltung kommt.