Am Schanzl 192224, Amberg

2019/2020Wild LionsERSC-Löwen treffen auf den Gruppensieger

2. März 2020
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In den Play-Offs gegen Buchloe / Zum Abschluss 1:7-Pleite in Kempten

Die Paarungen für die Play-Offs zur Eishockey-Bayernliga stehen fest. Der ERSC Amberg spielt am kommenden Wochenende gegen den Gruppensieger ESV Buchloe. Im zweiten Duell treffen die Kempten Sharks und die Donau Devils Ulm aufeinander. Buchloe und Kempten haben am Freitag, 06.März, zuerst Heimrecht und hätten dies auch in einem möglichen dritten Spiel (13.März). Die ERSC-Löwen erwarten zu ihrem Heimspiel die Buchloer Pirates am Sonntag, 08.März, um 18.30 Uhr.

Die Wild Lions verloren zum Abschluss der Qualifikationsrunde in Kempten klar mit 1:7. Ulm gewann mit 4:2 gegen Moosburg und Buchloe fertigte Dingolfing mit 13:1 ab.
Maßgeblich zu der Löwen-Pleite beigetragen hat eine wahre Strafzeitenflut. Dabei war es im Anfangsdrittel noch ziemlich ausgeglichen und vor beiden Toren wenig zwingend. Ein Powerplay nutzten die Allgäuer zur Führung durch Weigant. Die Vorentscheidung fiel dann bereits im Mittelabschnitt, wo der ERSC alleine vierzehn Strafminuten kassierte und die Gastgeber durch Millers, Maaßen und Oppenberger dreimal die Überzahlgelegenheiten nutzten. Der Anschlusstreffer von Svato Merka und ein Pfostenschuss von Martin Brabec kurz vor der Drittelpause waren die einzige Ausbeute auf Amberger Seite.
Zu Beginn des Schlussdrittels machte Kempten dann gleich Nägel mit Köpfen und zog binnen zwei Minuten durch Vaitl und Ziegler auf 6:1 davon, diesmal ausnahmsweise nicht in Überzahl. Dafür waren beim 7:1 durch Rukajärvi zwei Kemptener mehr auf dem Eis. Trauriger Höhepunkt war eine Spieldauerstrafe gegen Daniel Krieger, der damit in Buchloe den Löwen fehlen wird. (pa)

ESC Kempten – ERSC Amberg 7:1 (1:0,3:1,3:0)
Tore: 1:0 (11.) Weigant (Oppenberger/5-4), 2:0 (27.) Millers (Jun/5-4), 3:0 (34.) Maaßen (Vaitl/5-4), 4:0 (37.) Oppenberger (Weigant/5-4), 4:1 (39.) Merka (Huber), 5:1 (41.) Vaitl, 6:1 (42.) Ziegler, 7:1 (46.) Rukajärvi (5-3).
Strafen: Kempten 6 Minuten, Amberg 29 + 20 (Spieldauer, Krieger)